"Wir sind aus solchem Zeug wie das zu Träumen, und Träume schlagen so die Augen auf, wie kleine Kinder unter Kirschenbäumen, aus deren Krone den blassgoldnen Lauf der Vollmond anhebt durch die große Nacht. nicht anders tauchen unsre Träume auf. Sind da und leben, wie ein Kind, das lacht, nicht minder groß im Auf- und Niederschweben als Vollmond, aus Baumkronen aufgewacht. Das Innerste ist offen ihrem Weben, wie Geisterhände im versperrten Raum sind sie in uns und haben immer Leben. Und drei sind eins: ein Mensch, ein Ding, ein Traum." (Hugo von Hoffmannsthal)
Wenn wir träumen, mischen sich auf unserer inneren Leinwand - hinter den geschlossenen Augen - Phantasiewelt mit Realität. Träume können wichtige Hinweise geben, wohin wir uns ganz persönlich weiter entwickeln wollen und verraten viel über uns und unsere Ziele im Leben. Ausgehend von unseren Träumen entwickeln wir eine eigene Bildidee und Bildwelten. Aus diesem Fundus schöpften und malten wir Geschichten, Traumlandschaften und Traumwesen und entwickeln malerische Utopien für unser alltägliches Leben.
Wir hörten und lasen wärend der Projektwoche Ausschnitte aus Michael Endes Roman: “Die unendliche Geschichte”. Wer, wenn nicht wir selbst, sind die Retter Phantasiens heute? Gleich zu Beginn am Montag war in Amerika eine totale Sonnenfinsternis zu erleben. Die Bilder der Nasa vom Schatten, den die Sonne auf die Erde warf, inspirierten uns die unendliche Geschichte zu hören und dazu zu malen.